24 Stunden Emotionen: Über Katharinas Kurztrip nach München

Kurztrip

Ihr Lieben, ich möchte euch heute von einem wundervoll verrückten, emotionalen, aber auch anstrengenden Kurztrip erzählen, den ich mit der ganzen Familie letzte Woche hingelegt habe. Anlass für Berlin-München-Berlin in 24 Stunden war die Hochzeit meines kleinen Bruders – wobei der mit 35 Jahren ja gar nichts mehr sooooo klein ist.

Nächstes Jahr steigt eine große Hochzeitssause, standesamtlich sollte aber noch dieses Jahr geheiratet werden und da München nur zwei Standesämter hat (und nur ein Schönes), waren die Termine knapp und so wurde es ein Mittwoch. Da wir aber erst kurz vorher aus einem zweiwöchigen Urlaub kamen, konnte mein Mann nicht schon wieder lange Urlaub nehmen, sondern nur einen Tag. Hieß also: Dienstag Abend von Berlin nach München, Mittwoch Hochzeit, Mittwoch Abend wieder nach Berlin.

Was für ein Kurztrip!

Eine Zugfahrt fiel aus, weil es aufgrund von Bauarbeiten gerade keine Sprinter-Züge auf der Strecke gibt, die Fahrzeit beträgt also mindestens 6,5 Stunden – das war dann zeitlich nicht mehr umsetzbar. Also haben wir uns das Auto geschnappt und bis oben hin vollgeladen (alle Outfit, Übernachtungssachen, Laufrad für den Kleinsten für den Spaziergang nach dem Essen usw.) und los ging’s.

Bei solchen leicht verrückten Sachen fragt man sich ja immer: „Lohnt sich der ganze Stress? Muss das wirklich sein?“ Und ich finde: ja, bei den allermeisten Sachen ist man hinterher doch froh, dass man alles auf sich genommen hat – und bei der Hochzeit meines kleinen Bruders sowieso.

Wir hatten also einen wunderschönen Tag, während es am Montag und Dienstag noch bei 18 Grad in München regnete, schien am Mittwoch die Sonne, keine Wolke am Himmel, 23 Grad. Meine beiden Jüngsten trugen Tracht (die Älteren sind gerade schon zu cool dafür) und meiner Meinung nach gibt es nichts Süßeres als kleine Jungs in Lederhosen. Wir haben gejubelt, geweint, viel gelacht, super gut essen und einfach das Brautpaar hochleben lassen.

Die Zeit ist verflogen und gegen 17 Uhr wurde das Outfit auf dem Parkplatz am Seehaus gewechselt und die Rückreise nach Berlin startete. Das Herz war übervoll, der Kopf auch und so verflog die Zeit mit Quatschen, bis die Kinder irgendwann auch ziemlich groggy in ihren Sitzen einschliefen. Zu Hause angekommen, legten wir die Kleinsten einfach schlafend um, die Großen waren auch nur für wenige Minuten wach. Ich selbst habe ziemlich gebraucht, um runterzukommen, ich war einfach zu aufgekratzt.

Am nächsten Morgen ging’s dann normal zur Arbeit und zum Fusballcamp, den Kleinsten haben wir nicht in die Kita geschickt, weil die Nacht einfach kurz war und die Laune deshalb nicht so gut. Es war wirklich ein verrückter Kurz-Trip mit sooooo viel Emotion, der jede Anstrengung wert war.

Warum ich euch das erzähle? Einfach um Mut zu machen, denn ich selbst denke oft: Aaaaccch, das ist mir jetzt irgendwie zu anstrengend – aber eigentlich ist es immer gut, wenn ich mich dann doch aufraffe (nicht falsch verstehen, im Bezug auf die Hochzeit gab es natürlich keine Überlegung, ich meine eher so Situationen im Alltag). Ich hab mir auf jeden Fall fest vorgenommen, wieder mehr zu unternehmen, sei es alleine oder mit Freunden und der Familie.


N0

Ein wichtiger Grund, warum die über 1000 Kilometer Fahrt viel weniger anstrengend war als gedacht, war, dass wir mit dem Nissan Townstar Kombi gefahren sind. Für solche Strecken lieeeeeeeebe ich einfach große Autos, weil sie mir so viele Entscheidungen ersparen. Welches Paar Schuhe? Egal, beide, wir haben ja Platz. Wer sitzt wo? Egal, wir können ja durchtauschen. Nehmen wir das Laufrad mit, auch wenn wir vielleicht gar nicht spazieren gehen? Klar, Kofferraum ist ja groß genug.

Der Nissan Townstar hat auf jeder Seite eine Tür, das macht das Ein-und Aussteigen für die Kids hinten so viel leichter. Wenn der eine zu langsam die Schuhe auszieht, kann die Schwester einfach auf der anderen Seite raus. Geschwisterstreit schon vermieden :-). Die dritte Sitzreihe ist flexibel, man kann einen Sitz nutzen, zwei oder gar keinen (dann wird der Kofferraum natürlich entsprechend größer). So eine Flexibilität ist für Großfamilien natürlich mega wichtig, weil man ja wie weiß, wieviele Besucherkinder plötzlich mitfahren oder wer wieviel Zeug transportieren muss.

Aufgrund der erhöhten Sitze hat man einen prima Überblick, man fühlt sich sowieso aufgrund der tollen Sicherheitsausstattung (wir hatten eine 360 Grad Kamera, Verkehrszeichenerkennung, Geschwindigkeitswarnung usw) sehr wichtiger. Toll sind auch die vielen Assistenzsysteme (Spurhaltung, Notbremsung, Müdigkeitserkennung, Totwinkel-Assistent), die gerade auf langen Autofahrten unheimlich wichtig sind.

Der Nissan Townstar verfügt über ein Touchscreen, das Navigationssystem ist ebenfalls ohne Probleme und sehr intuitiv nutzbar. Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten, im Auto sein Handy zu laden und ISOFIX Halterungen. Erstaunt hat mich, dass der Townstar Kombi mit einer Länge von 4,90 Meter relativ kompakt ist (wichtig für die Parkplatzsuche), der Kofferraum hat je nach Bestuhlung einen Inhalt von 500-3750 Liter.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 174 km/h, der mittlere Kraftstoffverbrauch 6,6 Liter auf 100 km. Der Einstiegstpreis liegt bei 29900 Euro, unser Auto würde in der Ausstattung 40400 Euro kosten. Somit gehört der Nissan Townstar Kombi zu den günstigeren Großfamilienautos.

Für uns wars ein mega Luxus, herrlich entspannt mit viiiieeeeeel Platz nach München und zurück zu reisen. Das waren definitiv 24 Stunden, die wir nie vergessen werden. Natürlich sind haben wir mit dem Nissan Townstar Kombi danach noch ein paar Ausflüge in Berlin gemacht, den Alltagstest hat er hier ebenfalls mit Bravour bestanden.



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